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NRWDer Kreis der Adressaten ist lang. Er reicht von A wie Abfallwirtschaft über S wie Sparkassen bis zu W wie Westdeutscher Rundfunk. Es geht um die Chefs öffentlicher Betriebe und Organisationen, die aus mehr oder weniger staatlichen Mitteln üblicherweise ordentliche Gehälter einstreichen - bloß wie viel, das bleibt bislang zumeist verborgen. In Nordrhein-Westfalen soll sich das nun ändern: Die Landesregierung will per Gesetz erzwingen, dass Sparkassen-Vorstände oder die Geschäftsführer von Stadtwerken ihre Vergütungen offen legen müssen. Diser Artikel wurde gefunden in ....welt-online am 4.12.2009 Amazon-Kurzbeschreibung "Verdienen die Chefs deutscher Unternehmen immer mehr, während sich Arbeiter und Angestellte seit Jahren in Lohnzurückhaltung üben müssen? Und gilt Ähnliches nicht auch für die Besoldung von hohen und 'kleineren' Beamten? Die Presse beschäftigt sich gerne mit solchen ideologieaffinen Themen, bislang fehlte jedoch eine kritische Beleuchtung durch die Wissenschaft.Ulrike Walter untersucht die Entwicklung des professionellen langfristigen Lohndifferentials unterschiedlicher Einkommenspopulationen aus unselbständiger Arbeit in den Segmenten Wirtschaft und Staat. Sie hat einen Zeitraum von 40 Jahren zwischen 1960 und 2000 für ihre empirische Studie gewählt, um langfristige Trends nachzeichnen zu können. Dabei zeigt sich: Anders als im angelsächsischen Wirtschaftsraum sind in Deutschland nach wie vor tief verankerte Sozialisierungskräfte wirksam, die einer deutlichen Lohnspreizung erfolgreich entgegenwirken. Sie verlieren erst dort ihren Einfluss, wo sich, wie z.B. bei großen, international tätigen Unternehmen, die Gehaltsfindung vom gesellschaftlichen Wertekanon abkoppelt."
05.12.2009, 13:49 von Michelmann |
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